Beginnend mit ersten Ansätzen für ein Gestaltungskonzept schon im April 2017, hat sich die Erarbeitung eines Layouts als große Herausforderung erwiesen – zeitlich wie auch nervlich.
Unabdingbar für die Konzeptentwicklung war zunächst, sich mit dem Werk vertraut zu machen, ein Gefühl für die Essenz der Geschichte zu erlangen und die Handlung im Kopf zum Leben zu erwecken. Auf dieser Grundlage galt es dann, eine Idee zu entwickeln, die dem Leser einen spannenden Einstieg in das Geschehen ermöglicht.
Als ideales Werkzeug dafür hat sich ein Dialog zwischen den beiden Protagonisten herausgestellt, der sich alleinstehend wie ein nahtlos zusammenhängendes Streitgespräch liest, die Abhandlung aber immer noch verständlich wiedergibt.
Eine ausgeglichene Mischung aus abstrakten und bildhaften Fotografien, die Szenerie kühl und industriell gehalten, rundet die Gestaltung ab und lässt den Leser auch auf visueller Ebene in die Geschichte eintauchen.
Die technische Umsetzung ist mit viel Hingabe zum Detail erfolgt; So wurde mit Rapidograph und Schablone eine Normschrift nachgezeichnet, digitalisiert und in eine Schriftart umgesetzt, der Blocksatz wurde im Sinne einer guten Lesbarkeit und eines gelungenen Graubilds vollständig händisch angepasst.
Gestalterisches Highlight des Buches ist neben dem aufwändig inszenierten Zerfall der Foltermaschine eine lasergeschnittene Klappseite, die dem Leser den Wendepunkt der Erzählung effektvoll nahebringt.